Wichtige Stationen in meinem Berufsleben

Fachcoaching

Seit 2009 arbeite ich bei FAU - Fokus Arbeit Umfeld. Ich bin verantwortlich für den Bereich «der arbeitsmarkt». Der Onlineauftritt sowie eine zwei Mal jährlich erscheinende Fachzeitschrift, im Auftrag des Schweizerischen Staatssekretariates für Wirtschaft SECO publiziert, ermöglichen stellensuchenden Journalisten und Fotografen, aktuelle und fachlich anspruchsvolle Arbeiten zu veröffentlichen. Die Medienleute sind bis zu sechs Monate in der Redaktion, arbeiten für ein modernes multimedial ausgerichtetes Onlineportal und lernen alle Schritte der Zeitschriftenproduktion kennen. Meine Aufgaben sind strategische Ausrichtung und Entwicklung der Produkte, Teamleitung und Fachcoaching für Stellensuchende.

 

Tauchen

2014 tauchte ich vor den Lofoten in Nordnorwegen sechs Monate ab und arbeitete bei der Basis Lofoten-Diving in Ballstad. Den Gästen zeigte ich die faszinierende Unterwasserwelt im Polarmeer, assistierte dem Instructor bei der Ausbildung - und filmte und fotografierte. Das Wasser des Golfstromes ist reich an Nährstoffen und heizt die ganze Umgebung auf. Bei jedem Tauchgang entdeckte ich neue Lebensformen: durchsichtige Schnecken, Tausendfüssler, Seesterne, perfekt getarnte Krabben, scheue Fische. Und einmal besuchte mich während einem Tauchgang ein Buckelwal, drehte über mir drei Runden und entschwand wieder im ewigen Blau. Das Meer ist voller Leben. Farbenprächtig. Bewegend. Mehr Meer auf www.abgetaucht.ch 

Fachzeitschrift

Sechs Jahre lang entwickelte und leitete ich die Fachzeitschrift CURAVIVA. Die Zeitschrift mit einer unanbhängigen Redaktion trägt sich über Abo- und Inserateinnahmen. In der Westschweiz baute ich eine französischsprachige Redaktion auf. Die Schweizer Monatspublikation richtet sich an Führungspersonen, Kader und Fachleute, die in Institutionen tätig sind - vom Kinder- und Jugendheim über Institutionen für Menschen mit Behinderung bis hin zu Alters- und Pflegeheimen. Inhalt der Fachzeitschrift sind Beiträge zu aktuellen politischen Themen sowie über Trends im Heimbereich. Fokusthemen wie Demenz, Suizid, Fixierung oder Liebe sind bei der Leserschaft auf reges Interesse gestossen. 

Auslandseinsatz

Ein sechsmonatiger Swisscoy-Einsatz brachte mich drei Jahre nach dem Kosovokrieg auf den Balkan, wo ich für die Bundeswehr ein Magazin für die albanischsprachige Bevölkerung mitgestaltete und das journalistische Fachwissen an die deutsche Truppe weitergab. Themen in der alle zwei Wochen erscheinenden Zeitschrift waren beispielsweise die ersten unabhängigen Wahlen im Kosovo, das Schicksal der Rückkehrerfamilien, Integration von Menschen mit Behinderung, Minenentschärfung oder Wiederaufbau der Wirtschaft. In der Folge war ich als Reporter für Schweizer Tageszeitungen sowie die Caritas in Krisengebieten wie dem Nordirak, in Tschetschenien, Inguschetien, Nordossetien und Bosnien unterwegs.

Tageszeitungen

Bei der Aargauer Zeitung habe ich meine Leidenschaft für hautnahe Reportagen entdeckt. Vier Jahre lang schrieb und fotografierte ich für die Ressorts Thema/Hintergrund, Inland, Wirtschaft, Technik&Wissenschaft sowie Tourismus. Die für mich bedeutendsten Beiträge sind diejenigen über den Erdrutsch in Gondo, den Niedergang der Swissair, den Ausbruch des Ätna 2001 und den Absturz einer Crossair-Maschine in Nassenwil 2000. Das Reporterhandwerk habe ich bei der Berner Zeitung im Ressort Mittelland von 1995 bis 1998 erlernt. Meine ersten journalistischen Sporen verdiente ich bei Regionalressorts im Badener Tagblatt. Bereits während meines Studiums zum Maschinenbau-Ingenieur schrieb ich als freier Mitarbeiter für Regionalzeitungen.

Credo

Die Welt entdecken, Geschichten erzählen, Momente festhalten. Zwischen Beruf und Berufung erlebe ich eine fliessende Grenze. Neugierde steht für mich im Pflichtenheft. Ich begegne Menschen, deren bewegendes Schicksal mich weiterbringt, mich nachdenklich stimmt, mich zuhören lässt. Menschen erzählen mir ihre Lebensgeschichten, berichten von Flucht aus der Heimat, von Familienglück, von Unglücksfällen und Zukunftsperspektiven. Dabei begegnen mir Mut, Angst, Hoffnung, Verzweiflung und Lebenswille. Meine Reportagen bringen mich unter das horizontflutende Polarlicht in Nordnorwegen. In die Sterbeabteilung eines Pflegeheimes. An das Massengrab nahe Srebrenica. In die Werkstätte für Menschen mit Behinderung. Mein Leben ist geprägt von Grenzerfahrungen, Tempowechseln. Ansichten, Aussichten, Einsichten - festgehalten mit Text, Foto und Film.

Robert Hansen
Text Foto Film

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